Kompostieren ist keine Wissenschaft

Organische, verrottete Stoffe bilden wertvollen Humus - wir erklären Ihnen wie es funktioniert

Kompostieren - wozu?

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Der natürliche Kreislauf wird im Garten durch Rückschnitt und Ernte durchbrochen und deswegen ist das Kompostieren von Garten- und Küchenabfällen eine beliebte Methode, Abfälle zu verringern und damit Humus herzustellen.

Eine bessere Nährstoffaufnahme und Durchwurzelung des Bodens wird dadurch gefördert, da der Boden mit Humus Wasser besser aufnehmen und länger speichern kann.
 

Wann wird ein Kompost angelegt?

Ein Komposthaufen kann grundsätzlich das ganze Jahr über aufgebaut werden. Der Frühherbst eignet sich jedoch am besten, da zu dieser Zeit die meisten Gartenabfälle anfallen. Solche Abfälle landen direkt in den neu aufgebauten Kompostbau und bieten ein sehr geeignetes Material für den Start.

Tipp:
Um den Verrottungsprozess bei der Neuanlage etwas zu beschleunigen, mischen Sie alte Erde oder teils kompostiertes Material unter die Abfälle! Dies funktioniert gut, weil hier bereits wertvolle Mikroorganismen enthalten sind die für die Verrottung verantwortlich sind.

Wo wird ein Kompost am besten aufgebaut?

Der ideale Standort für die Gewinnung von Humus spielt eine wesentliche Rolle. Perfekt ist ein leicht schattiger, windgeschützter und einfach erreichbarer Platz, um sich ideal in den Gartenalltag integrieren zu lassen.

Der Untergrund des Kompostplatzes darf nicht mit Beton oder anderen Materialien abgedichtet sein, da es für die Bodenlebewesen sehr wichtig ist, dass sie ungehindert vom Boden in den Kompost übersiedeln können und des Weiteren können Feuchtigkeits- und Temperaturschwankungen durch direkten Bodenkontakt besser ausgeglichen werden.

Welcher Komposter ist passend?

Vorlieben, Zeitspanne und die zu kompostierende Menge spielen eine große Rolle, bei der Wahl des idealen Komposters.
Die Zersetzung erfolgt bei einem geschlossenen Thermokomposter am schnellsten und auch die Feuchtigkeit lässt sich am besten regulieren. Der Nachteil ist bei solchen dichten Kompostern, wenn das Material zu wenig Abwechslung, sowie auch organische Substanzen bietet.

 

Haufenkomposter

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Die stabile, viereckige Rahmenkonstruktion aus Holz oder Metall bietet Halt und verhindert somit das Auseinanderfallen des Abfalls und erleichtert gleichzeitig das Aufschichten der verschieden Materialien.

Solche Konstruktionen sind an den Seiten und oben offen, deshalb spielt der Standort bei dieser Wahl eine wichtige Rolle.

Thermokomposter

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Thermokomposter bestehen meist aus witterungsbeständigem und UV-stabilem Recycling-Kunststoff und einem Deckel, ähnlich wie bei Mülltonnen.
Vorteil dieser Komposter ist, dass die Abfälle vor Tieren geschützt sind und der Geruch eingeschränkt wird. Dennoch ermöglicht auch dieser Komposter den direkten Kontakt zum Boden.

Zusätzlich ist keine besondere Schichtung erforderlich, da durch die geschlossene Konstruktion mehr Wärme entsteht und die Verrottung schneller abgeschlossen wird.

 
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Die Verrottung können sie auch mit einem Kompostbeschleuniger zB. von IMMERGRÜN beschleunigen.

Wie befüllt man den Kompost richtig?

Grobes Material wie Baumschnitt, Hackschnitzel und Grünschnitt eignen sich für die unterste Schicht, da so für eine gute Durchlüftung gesorgt wird.

Bei der weiteren Kompostierung werden die anfallenden Abfälle immer gut gemischt aufeinander geschichtet.

Zur Anregung der Bodenlebewesen und Mikroorganismen und zur Beschleunigung des Prozesses sollten Sie alle 20-30 cm eine 5 cm hohe Erdschicht aufbringen. Des Weiteren kann auch zur Antreibung der Verrottung der Kompostbeschleuniger verwendet werden.

Damit der Kompostiervorgang nicht zu lange dauert und auch die Abfälle richtig zersetzt werden, sollte der Komposthaufen nicht höher als 1,50 m sein.
 

Welcher Abfall ist geeignet für den Kompost?

Aus dem Garten:
  • Laub
  • getrockneter Grasschnitt
  • Zerkleinerter Holzschnitt
  • Blumenreste
Aus der Küche:
  • Obst- und Gemüseabfälle
  • Eierschalen
  • Topfpflanzen
  • Kaffee- und Teesud (auch mit Filterpapier)
Sonstige Materialien
  • Asche aus dem Griller oder Kamin

Was nicht auf den Kompost sollte

  • Speise- und Fleischreste (lockt Mäuse und Ratten an, wenn dann unbedingt abdecken!)
  • Blätter vom Nussbaum
  • Unkräuter
  • Blätter, die mit einer Krankheit befallen sind.
  • Gespritzte Schalen von Zitrusfrüchten (schaden dem Kompost)
  • Große Mengen nassen Grasschnitts (fangen leicht an zu schimmeln, verbreiten einen unangenehmen Geruch)
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Wann ist der Kompost fertig?

Fertig ist der Kompost dann, wenn sich der Abfallhaufen in lockere, braune Erde verwandelt hat. Bei Haufenkompostern dauert dies mind. 9 Monate und bei Thermokompostern ca. 4 Monate.

Mit einem Kressetest kann man feststellen ob der Kompost bereits verwendet werden kann oder ob er noch etwas liegen bleiben sollte.

Kressetest:
Kressesamen auf eine kleine Menge des Humuses ansäen, leicht andrücken, gut bewässern und in ein kleines Anzuchthaus geben.
Zur Probe und Kontrolle werden Kressesamen auf Watte aufgezogen, wobei beide Proben die gleichen Bedingungen haben sollten und 3-4 Tage gleichmäßig feucht gehalten werden müssen.

Sollte die Kresse nicht gut keimen oder nach einer Woche die Blätter gelb-braun gefärbt sein, sollte man den Humus noch etwas liegen lassen und noch etwas warten bevor man diesen auf die Erde streut.

Zeigt sich die Kresse von ihrer grünen Seite, kann der Humus gesiebt und ausgebracht werden.
 
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