Das Lagerhaus Pöchlarn - Mostviertel Mitte

Firmengeschichte des Raiffeisen-Lagerhauses Mostviertel Mitte auf einen Blick:

  • 1898 Genossenschaftsgründung
  • 1907 Georg Ilber wird erster Geschäftsführer
  • 1912 Ankauf der Eisbaum-Mühle
  • 1923 Lagerhausgenossenschaft Steinakirchen entsteht
  • 1926 Lagerhausgenossenschaft Loosdorf entsteht
  • 1938 Verschmelzung Purgstall mit Steinakirchen
  • 1957 Errichtung des Getreidesilos-Mühle
  • 1963 Errichtung der ersten Werkstätte Pöchlarn
  • 1988 In Loosdorf entsteht mit einer Zimmerei das erste Baunebengewerbe
  • 1991 Fusion mit Loosdorf
  • 1997 Fusion zum RLH Mostviertel Mitte
  • 1998 Fusion RLH St. Leonhard/Wieselburg mit Kilb
  • 2003 Fusion RLH Mostviertel Mitte mit St. Leonhard/Wieselburg/Kilb
  • 2007 Gründung Steyr Center NÖ West
  • 2011 Bau Düngemitelhalle und Dachbauhalle in Roggendorf
  • 2013 Lagerhallen und Siloneubau in Roggendorf
  • 2015 Umbau/Neubau HG-Markt Purgstall
  • 2016 Neubau Bergland
Mechanisierung und Strukturwandel waren die Herausforderungen der letzten Jahrzehnte. Silos und Werkstätten wurden gebaut und andere Werte erschlossen. Genossenschafter sind wieder zusammengerückt, um gemeinsam in einem größeren Markt zu bestehen.
Als vor über 100 Jahren Obmann Stadtpfarrer Prälat Matthäus Bauchinger das erste Lagerhaus Österreichs feierlich einweihte, schloss er seine Rede mit den Worten: "So ist ein großes Werk zum Wohle der Bauern geschaffen worden. Durch einträchtiges Zusammenwirken derselben wird es einen Aufschwung nehmen, der für die Landwirtschaft den Keim für eine bessere Zukunft legt. An euch Bauern ist es jetzt, das begonnene Werk zu fördern und an euren eigenen Nutzen zu arbeiten."
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Pöchlarn1898  
Die Registrierung der Genossenschaft erfolgte am 20. Juni 1898, der Betrieb wurde bereits Anfang September in einem Mietobjekt aufgenommen. Die Gründung Pöchlarn war Vorbild für viele weitere Lagerhaus-Genossenschaften, nicht nur in Niederösterreich, sondern weit darüber hinaus. Aus den Pöchlarner Filialen selbst sind ebenfalls neue Lagerhaus-Genossenschaften entstanden, so in einer zweiten Gründungswelle 1923 in Steinakirchen und 1926 in Loosdorf. Purgstall verschmolz 1938 mit Steinakirchen.
Nach schwierigem Beginn nahm die Genossenschaft rasch eine gute Entwicklung. Bis 1907 führte der Obmann Stadtpfarrer Prälat Bauchinger persönlich die Bücher und Funktionäre führten die anfallenden Tätigkeiten durch. Erst 1907 wurde Georg Ibler als erster Geschäftsführer bestellt.
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Mühle Pöchlarn2  
1912 konnte die Eisbaum-Mühle angekauft werden. Die mehrmals modernisierte Mühle war für das Lagerhaus Pöchlarn vor allem nach dem 2. Weltkrieg ein sehr guter Ertragsbringer. Mit der Entwicklung und Einführung des Mähdreschers hat sich die Getreideernte und deren Übernahme radikal verändert. 1957 wurde ein Getreidesilo errichtet. Mit der Mechanisierung erfolgte der Auf- und Ausbau eines erfolgreichen Landmaschinenhandels und 1963 die Errichtung der ersten Pöchlarner Werkstätte. Durch die Erträge aus dem Mühlenbereich war es auch möglich, dass Filialnetz entsprechend auszubauen.
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1974 wurde die Gewerbeordnung verändert und die Lagerhäuser konnten ab damals in allen Sektoren bzw. auch im Nicht-Mitglieder-Geschäft tätig werden. Im Laufe der letzten Jahrzehnte entwickelten sich, zusätzlich zum traditionellen Geschäft, der Haus- und Gartenbereich, der Rohstoffhandel, der PKW-Handel und Baunebengewerbe beginnend mit einer Zimmerei, Malerei bis hin zur Fenstertechnik.